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Illustration einer schnellen, responsiven Klick-Interaktion auf einer Website zur Symbolisierung von INP als Core Web Vital

INP: Die Core Web Vital, an der 2026 die meisten Websites scheitern

Core Web Vitals sind seit Juni 2021 ein offizieller Google-Rankingfaktor – und seit März 2024 hat sich die Messlatte verschoben: Interaction to Next Paint (INP) hat First Input Delay (FID) als dritte Kernmetrik abgelöst. Wer nur auf Ladezeit optimiert, übersieht damit den Faktor, an dem aktuell die meisten Websites scheitern.

Was INP eigentlich misst

Anders als FID, das nur die allererste Interaktion einer Sitzung bewertete, misst INP die Reaktionsfähigkeit über den gesamten Seitenbesuch hinweg – jeden Klick, Tap und jede Tastatureingabe. Google bewertet dabei, wie lange es dauert, bis der Browser nach einer Nutzerinteraktion den nächsten sichtbaren Frame zeichnet. Die Schwellenwerte sind klar definiert:

  • Gut: INP unter 200 Millisekunden
  • Verbesserungswürdig: 200–500 Millisekunden
  • Schlecht: über 500 Millisekunden

Wie schlecht steht es wirklich um die Interaktivität?

Die Zahlen zeigen Fortschritt, aber auch viel Nachholbedarf. Laut Chrome-UX-Report-Daten erreichten 2025 rund 77 % der mobilen Seiten einen guten INP-Wert – ein deutlicher Sprung gegenüber 55 % im Jahr 2022. Trotzdem bleibt INP damit die Core Web Vital mit den meisten Ausreißern nach unten, gerade bei interaktionsreichen Seiten mit vielen Skripten.

Besonders WordPress-Betreiber sollten aufhorchen: Aktuelle Auswertungen zeigen, dass nur rund 43–46 % der WordPress-Seiten auf Mobilgeräten alle drei Core Web Vitals gleichzeitig bestehen. Interessant dabei: Bei WordPress selbst ist ausgerechnet INP oft der stärkste Wert – die eigentliche Bremse ist meist die Ladezeit (LCP), die durch Themes, Plugins und unoptimierte Bilder in die Höhe getrieben wird.

Warum sich die Mühe lohnt

Core Web Vitals sind ein bestätigter Google-Rankingfaktor: Seiten auf Position 1 der Suchergebnisse bestehen die Core-Web-Vitals-Bewertung nachweislich häufiger als Seiten auf Position 9. Gute Werte wirken sich aber nicht nur auf SEO aus, sondern direkt auf das Nutzerverhalten – langsame Reaktionszeiten kosten Aufmerksamkeit, Interaktionen und letztlich Umsatz.

Das betrifft längst nicht nur große E-Commerce-Plattformen. Auch kleine und mittelständische Unternehmen mit WordPress-Websites, Terminbuchungen, Kontaktformularen oder Produktfiltern spüren schlechte INP-Werte direkt: Ein Formular, das nach dem Klick auf „Absenden“ spürbar hakt, oder ein Dropdown-Menü, das erst mit Verzögerung reagiert, wirkt unprofessionell und kostet im Zweifel den Abschluss. Gerade bei lokal tätigen Betrieben, die über Google gefunden werden wollen, ist Interaktivität damit ein handfester Wettbewerbsvorteil – nicht nur ein technisches Detail für Entwickler.

So verbesserst du deine INP-Werte konkret

Die wichtigsten Stellschrauben für bessere Interaktivität:

  1. Lange JavaScript-Aufgaben aufbrechen: Blockiert ein Skript den Hauptthread länger als 50 Millisekunden, verzögert das jede Nutzereingabe. Lange Tasks in kleinere Häppchen zerlegen.
  2. Event-Handler entschlacken: Analytics, Tracking-Pixel und Logging gehören nicht in den synchronen Pfad einer Interaktion – sie können nach dem sichtbaren Update nachgeladen werden.
  3. Drittanbieter-Skripte konsolidieren: Chat-Widgets, A/B-Testing-Tools und Tag-Manager sind eine Hauptquelle für unnötigen JavaScript-Ballast und sollten regelmäßig auf Nutzen geprüft werden.
  4. Caching und Code-Optimierung nutzen: Ein durchdachtes Caching-Setup sowie die Bündelung und Minimierung von CSS/JS reduzieren die Arbeit, die der Browser bei jeder Interaktion leisten muss.
  5. Bilder und Layout entlasten: Gerade auf WordPress-Seiten treiben unkomprimierte Bilder und verschachtelte Page-Builder-Strukturen die Rechenlast pro Interaktion in die Höhe. Moderne Formate wie WebP oder AVIF sowie schlanke Themes nehmen dem Hauptthread Arbeit ab.

Wichtig dabei: INP lässt sich selten mit einer einzelnen Maßnahme lösen. Es ist meist das Zusammenspiel aus zu vielen Skripten, ineffizientem Code und einem überladenen Hauptthread, das die Reaktionsfähigkeit ausbremst. Eine regelmäßige Analyse über die Google Search Console zeigt, welche Seiten-Templates konkret betroffen sind – so lässt sich die Optimierung gezielt dort ansetzen, wo sie den größten Effekt hat.

Kurz gesagt: Eine gute INP-Bewertung erreicht eine Website, wenn sie bei mindestens 75 % der Nutzerinteraktionen innerhalb von 200 Millisekunden auf Klicks, Taps und Tastatureingaben reagiert – dafür müssen vor allem lange JavaScript-Blockaden im Hauptthread vermieden und Drittanbieter-Skripte reduziert werden.

Häufige Fragen zu INP

Was hat FID ersetzt und warum?
Seit März 2024 ist INP die offizielle Nachfolge-Metrik von First Input Delay, weil sie die Reaktionsfähigkeit über die gesamte Sitzung statt nur bei der ersten Interaktion misst.

Ist INP wichtiger als Ladezeit (LCP)?
Nein, beide Metriken zählen gleichwertig zu den Core Web Vitals. Bei vielen WordPress-Seiten ist aktuell jedoch LCP der schwächere Wert, während INP oft schon solide performt.

Wie messe ich meinen INP-Wert?
Über die Google Search Console (Bericht „Core Web Vitals“), PageSpeed Insights oder Chrome DevTools lässt sich der INP-Wert für echte Nutzer einsehen.

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Dieser Beitrag wurde unter Verwendung von Künstlicher Intelligenz erstellt.