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Nahaufnahme einer Hand, die Regler auf einem Analytics-Dashboard mit Kampagnen-Leistungsdiagrammen nach Endgeräten einstellt

Performance Max 2025: Mehr Kontrolle für Google Ads Kampagnen

Google Ads Performance Max lässt Werbetreibenden 2025 spürbar mehr Kontrolle als noch vor einem Jahr: Seit August 2025 stehen bis zu 10.000 Negativ-Keywords pro Kampagne sowie teilbare Ausschlusslisten zur Verfügung, Marken-Ausschlüsse lassen sich gezielt nur für Text-Anzeigen setzen, und neue Reports zeigen erstmals, welche Assets und Kanäle tatsächlich Conversions bringen. Wer diese Stellschrauben kennt, kann Performance Max gezielter steuern, statt der „Black Box“ blind zu vertrauen.

Warum Google bei Performance Max nachgebessert hat

Performance Max kombiniert seit seiner Einführung Suche, Displaynetzwerk, YouTube, Discover, Gmail und Maps in einer einzigen, automatisiert gesteuerten Kampagne. Der Vorteil liegt in der Reichweite über alle Kanäle hinweg – der Nachteil war lange die fehlende Transparenz: kein Keyword-Reporting, keine Placement-Details, keine kanalspezifische Budgetkontrolle. Genau diese Kritik von Werbetreibenden hat Google im Laufe des Jahres 2025 mit einem ganzen Bündel an Funktionen adressiert, die mehr Einblick und mehr manuelle Eingriffsmöglichkeiten schaffen.

Die wichtigsten neuen Kontrollmöglichkeiten in Performance Max

Mehrere Updates aus 2025 zielen direkt darauf ab, dass Werbetreibende nicht mehr nur Ziele und Budget vorgeben, sondern aktiv nachjustieren können:

  • Negativ-Keywords auf Kampagnenebene: Das Limit wurde von 100 auf 10.000 Keywords pro Kampagne angehoben, seit August 2025 vollständig ausgerollt inklusive teilbarer Listen (bis zu 20 Listen pro Konto, je bis zu 5.000 Keywords), die sich mit einem Klick auf mehrere Kampagnen anwenden lassen.
  • Marken-Ausschlüsse gezielt für Text-Anzeigen: Werbetreibende können Markentraffic für Such-Textanzeigen ausschließen, während Shopping-Anzeigen weiterhin auf denselben Suchbegriffen laufen – bislang war nur ein kompletter Ausschluss möglich.
  • Asset-Gruppen-Segmentierung: Die Performance einzelner Asset-Gruppen lässt sich jetzt granularer auswerten, unter anderem nach Gerät und Uhrzeit – damit wird sichtbar, welche Creatives tatsächlich Ergebnisse liefern.
  • Search Themes mit Nutzwert-Anzeige: Bis zu 50 Suchthemen pro Asset-Gruppe (vorher 25) sind möglich, ergänzt um eine Kennzahl, die zeigt, ob ein Suchthema zusätzlichen Traffic bringt oder ob Performance Max die Anfragen ohnehin gefunden hätte.
  • Geräte-Steuerung (Beta): Da Performance-Max-Kampagnen oft 80 bis 90 Prozent der Impressionen automatisch auf Mobilgeräte lenken, testet Google jetzt eine Möglichkeit, Computer, Mobilgeräte und Tablets gezielt zu priorisieren oder auszuschließen.

Was das für kleine und mittlere Unternehmen bedeutet

Für KMU-Konten ändert sich vor allem die Ausgangslage bei der Kampagnenstruktur. Eine bewährte Faustregel bleibt weiterhin sinnvoll: Search-Kampagnen für Marken-Keywords und die wichtigsten High-Intent-Suchbegriffe, Shopping-Kampagnen mit sauber strukturierten Produktgruppen für Kostenkontrolle, und Performance Max ergänzend für zusätzliche Reichweite, Long-Tail-Anfragen und neue Zielgruppen. Die neuen Negativ-Keyword-Listen machen es jetzt deutlich einfacher, Überschneidungen zwischen diesen Kampagnentypen zu vermeiden, ohne wie bisher mühsame Workarounds über Ausschlusslisten auf Kontoebene zu bauen.

Wichtig bei der Budgetplanung: Für eine aussagekräftige Testphase sollten KMU mindestens drei Monate und ein Budget einplanen, das über die reine Mindestschwelle hinausgeht – zu knapp bemessene Kampagnen liefern schlicht nicht genug Daten, damit die automatisierte Gebotsstrategie sinnvoll lernen kann.

So nutzt du die neuen Funktionen konkret

In der Praxis lohnt sich ein regelmäßiger Blick auf drei Stellen im Google-Ads-Konto: die Suchbegriff-Einblicke, um neue Negativ-Keywords abzuleiten, den Nutzwert-Indikator der Search Themes, um schwache Einträge auszutauschen, und die Asset-Gruppen-Berichte nach Gerät, um Creatives gezielt für Mobil- oder Desktop-Nutzer anzupassen. Wer diese drei Routinen etabliert, holt aus Performance Max spürbar mehr heraus, ohne die Automatisierung komplett auszuhebeln.

Häufige Fragen

Kann ich bei Performance Max jetzt einzelne Keywords komplett ausschließen?
Ja. Seit der vollständigen Ausrollung im August 2025 lassen sich bis zu 10.000 Negativ-Keywords pro Kampagne hinterlegen, zusätzlich über teilbare Listen auf mehrere Kampagnen anwendbar.

Lohnt sich Performance Max für kleine Budgets?
Performance Max funktioniert am besten mit einem Budget, das über mehrere Monate stabile Lernphasen erlaubt. Bei sehr kleinen Budgets liefern reine Search- oder Shopping-Kampagnen oft verlässlichere Ergebnisse.

Ersetzt Performance Max klassische Search-Kampagnen komplett?
Nein. Die meisten erfolgreichen Konten kombinieren weiterhin gezielte Search- und Shopping-Kampagnen mit Performance Max als ergänzendem Reichweitenkanal.

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Dieser Beitrag wurde unter Verwendung von Künstlicher Intelligenz erstellt.